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Warum wir 2026 immer noch auf PHP und MySQL setzen

Warum wir 2026 immer noch auf PHP und MySQL setzen
Es ist leicht, sich von jedem neuen JavaScript-Framework mitreißen zu lassen, das diese Woche erscheint. Aber wenn ein Kunde uns bittet, etwas zu bauen, das in fünf Jahren noch von einem beliebigen Entwickler gewartet werden kann, landen wir immer wieder bei PHP und MySQL. PHP läuft praktisch überall. Jeder Hoster, jeder Cloud-Anbieter, jedes Billig-Shared-Hosting unterstützt es out of the box. Das mag unglamourös klingen, ist aber für einen Kunden mit begrenztem Budget entscheidend: keine Container-Orchestrierung, kein Serverless-Vendor-Lock-in, nur ein Ordner, den man per FTP hochladen kann, wenn es sein muss. MySQL (und seine Forks wie MariaDB) sind seit über 25 Jahren im Härtetest. Die Fehlerfälle sind bekannt, die Dokumentation ist ausgereift, und praktisch jeder Backend-Entwickler kann eine Datenbank lesen, die jemand anderes entworfen hat. Das ist keine Innovationsbremse, sondern ein Fundament, auf dem man ruhig schlafen kann. Was viele überrascht: Nichts hindert uns daran, dieses „langweilige" Backend mit einem hochmodernen Frontend zu kombinieren. GSAP, Three.js und handgeschriebenes modernes JavaScript laufen wunderbar über einer PHP-API. Der Kunde bekommt ein Erlebnis, das sich 2026 anfühlt, unterstützt von einem Stack, der auch 2036 noch problemlos gewartet werden kann.

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