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Wie wir kinoreife Web-Erlebnisse gestalten

Wie wir kinoreife Web-Erlebnisse gestalten
Wenn Besucher unsere Websites zum ersten Mal öffnen, wollen wir, dass es sich wie der Beginn eines Films anfühlt: ein klarer Ton, eine bewusste Kamera, ein Gefühl von Absicht in jeder Bewegung. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Designprozesses, der Bewegung von Anfang an mitdenkt, statt sie nachträglich hinzuzufügen. Wir beginnen jedes Projekt mit einem Storyboard, nicht mit einem Mockup. Bevor eine einzige Zeile CSS geschrieben wird, skizzieren wir, wie sich der Nutzer durch die Seite bewegt: Was tritt zuerst ins Bild, was folgt der Maus, was reagiert auf das Scrollen. Diese Choreografie wird später mit GSAP und ScrollTrigger umgesetzt, die uns erlauben, Animationen präzise an die Scrollposition zu koppeln, statt sie einfach beim Laden abzuspielen. Three.js kommt ins Spiel, wenn flache Bilder nicht ausreichen. Ein rotierender Globus, ein Partikelfeld, eine 3D-Szene, die auf die Kamera reagiert – all das gibt einer Seite Tiefe, ohne dass der Nutzer eine App installieren oder auf einen Ladebildschirm warten muss. Der Trick ist, es sparsam einzusetzen: 3D soll das Erzählen unterstützen, nicht das Hauptereignis sein. Am Ende ist kinoreifes Webdesign vor allem eine Frage des Timings. Eine Animation, die eine Zehntelsekunde zu früh oder zu spät kommt, fühlt sich falsch an, selbst wenn der Nutzer nicht genau sagen kann, warum. Wir verbringen genauso viel Zeit mit dem Feintuning von Easing-Kurven wie mit dem eigentlichen Layout – und genau das macht am Ende den Unterschied.

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